Willkommen im Datenraum Kultur

Authentisch.

Souverän.

Europäisch.

Das Fundament der Gesellschaft erodiert

Kultur ist Identität, Erinnerung und Zukunft​

Kultur stiftet Orientierung, Dialog und Zusammenhalt. Sie formt Identität, bewahrt Erinnerung, gestaltet Zukunft. Doch kulturelle Arbeit findet längst in beiden Welten statt – analog und digital. Neue Zugänge, Vermittlungsformen und Teilhabemöglichkeiten entstehen im digitalen Raum.

Wenn Gewissheiten schwinden

Sind Daten authentisch? Wurden sie manipuliert? Wer trägt Verantwortung für ihre Integrität? Deepfakes, KI-generierte Halluzinationen und strategisch verzerrte Informationen untergraben die Verlässlichkeit digitaler Inhalte. Digitale Gewissheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr.

Für Kulturinstitutionen und Kulturschaffende hat das existenzielle Bedeutung. Institutionen galten als Garanten von Authentizität und Provenienz. Kulturschaffende sind auf belastbare Daten angewiesen – für Vermittlung, Forschung und künstlerische Praxis.

Vertrauen wird zur knappen Ressource. Wer es aktiv herstellen und transparent begründen kann, übernimmt Verantwortung.

Souveränität beginnt mit Fragen

Wie wollen wir in Zukunft Daten teilen? Nach welchen Regeln? Für welche Zwecke stellen wir sie zur Wiedernutzung bereit? Und vor allem: Wem vertrauen wir dabei?

Diese Fragen sind nicht nur technisch – sie sind grundsätzlich. Sie entscheiden, wer Kontrolle über kulturelle Daten hat, wer Nutzen daraus gewinnen kann und nach welchen Werten digitale Räume funktionieren.

Ohne bewusste Antworten entscheiden andere.

Kulturinstitutionen sind Garanten von Authentizität und Provenienz. Im analogen Raum reicht ihre institutionelle Autorität – ein Objekt im Museum ist echt, weil das Museum dafür bürgt.

Im digitalen Raum muss diese Autorität erweitert werden. Herkunft braucht digitale Nachweisbarkeit, nicht nur institutionelle Behauptung. Provenienz wird zum digitalen Gütesiegel. Die Rolle bleibt dieselbe – aber sie braucht neue Werkzeuge.

Nicht mehr nur: „Dieses Bild ist wertvoll und schön.“ Sondern auch: „Dieses digitale Abbild ist echt – und wir können es beweisen.“

Kulturelle Vermittlung ist heterogener geworden. Apps, Installationen, digitale Ausstellungen entstehen kollaborativ – zwischen Designerinnen, Entwicklern, Kuratorinnen. Das Potenzial ist da. Die Bereitschaft auch. Aber zwischen Idee und Umsetzung liegt Infrastruktur. Daten in Silos – Excel, PDFs, proprietäre Systeme. Jede Institution in ihrem eigenen Format. Austausch bedeutet: Export, Konvertierung, Doppelpflege, Zeitverlust.

Was kollaborativ entstehen könnte, wird fragmentiert. Nicht weil die Menschen es nicht wollen. Sondern weil die Systeme es nicht zulassen.

Digitale Kulturdaten zirkulieren – und verlieren dabei ihre Herkunft. Ein Bild wandert von Archiv zu Präsentation zu Webseite zu sozialem Netzwerk. Bei jeder Station bleibt etwas zurück: Kontext, Metadaten, Versionsinformation.

Was bleibt, ist ein Abbild ohne Genealogie. Ein Datensatz ohne Vorgeschichte.

Institutionen wissen, was zu ihrer Sammlung gehört. Sie haben die Expertise, die Dokumentation, die Kenntnis. Aber im digitalen Raum kursieren Kopien ohne Rückweg. Wer ein digitales Abbild verwendet, bekommt kaum Hilfestellung, es an seinen Ursprung zurückzuverfolgen – an das Objekt, die Institution, die Rechteinhaber.

Die Glaubwürdigkeitslücke entsteht nicht durch mangelnde Kompetenz. Sie entsteht, weil Herkunft im digitalen Raum nicht nachvollziehbar bleibt.

Rechteklärung für kulturelle Daten dauert Wochen. Oft Monate. Verträge müssen geprüft, Lizenzen geklärt, Zustimmungen eingeholt werden. Diese Sorgfalt ist notwendig und richtig.

Aber im digitalen Raum verbreiten sich Informationen in Minuten – wahre wie falsche.

Das ist keine Frage von Genauigkeit gegen Geschwindigkeit. Sondern die Erkenntnis: Solange rechtssichere Bereitstellung strukturell langsam bleibt, können Institutionen im digitalen Diskurs nicht rechtzeitig intervenieren. Andere besetzen die Deutung, während noch geklärt wird.

Geschwindigkeit wird zur Voraussetzung für Relevanz. Nicht als Selbstzweck – sondern weil der digitale Raum andere zeitliche Dynamiken hat.

Was wäre, wenn aus all diesen Fragen Antworten würden?
Aus Hürden:
Wege.
Aus Daten:
Verbindungen.
Aus Möglichkeiten:
Wirklichkeit.
Was wäre, wenn aus all diesen Fragen Antworten würden?
Aus Hürden:
Wege.
Aus Daten:
Verbindungen.
Aus Möglichkeiten:
Wirklichkeit.

Der Datenraum Kultur

Kultur verbindet uns alle. Wir verbinden die Kultur.

Die Idee

Kein zentrales System. Keine Plattformmacht. Kein Datensilo.

Sondern: ein gemeinsamer Raum – für Institutionen, Kulturschaffende und Partner, die Daten nicht abgeben, sondern teilen. Die nicht kontrolliert werden, sondern selbst entscheiden. Die nicht ausgeliefert sind, sondern gleichberechtigt handeln.

Der Datenraum Kultur ist eine offene Infrastruktur, eine Technologie, die im Hintergrund wirkt – während im Vordergrund Menschen, Institutionen und gemeinsame Werte stehen.

Das Besondere: Einvernehmen statt Plattformmacht

Nicht alle Kulturdaten können offen sein. Recht, Schutzfristen und Sensibilität müssen berücksichtigt werden. Zentralisierte Plattformen geraten in Konflikt mit sensiblen Daten – wer Daten hochlädt, verliert Kontrolle.

Der Datenraum Kultur funktioniert anders: Datensouveränität statt zentraler Plattformen. Institutionen behalten volle Datenhoheit. Sie entscheiden selbst, wer unter welchen Bedingungen Zugriff erhält. Keine Übertragung ohne Datennutzungsvereinbarung. Vertrauen entsteht durch Transparenz der Vertragsparteien.

Differenzierte Freigaben und klare Regeln für Zugriff und Nutzung. Europäische Werte: Transparenz, Datenschutz, Fairness.

Was klingt wie ein Scherz ist die zentrale Wahrheit über digitale Infrastruktur.

Wenn Kulturinstitutionen ihre Daten auf zentralen Plattformen speichern, liegen sie auf fremden Servern. Unter fremden Geschäftsbedingungen. Mit fremden Entscheidungen über Zugang, Löschung, Preisgestaltung.

„Die Cloud“ suggeriert Neutralität. Aber jede Cloud gehört jemandem. Und wer die Server kontrolliert, kontrolliert die Daten.

Der Datenraum Kultur funktioniert anders: Föderiert. Dezentral. Jede Institution behält ihre Daten auf ihren eigenen Servern. Der Konnektor vermittelt Zugang – aber die Daten bleiben dort, wo sie hingehören.

Nicht „die Cloud“. Sondern: Ihre Infrastruktur. Ihre Regeln. Ihre Souveränität.

Open Data ist wichtig – aber nicht die Lösung für alle Kulturdaten. Nicht alles kann und darf offen zugänglich sein.

Rechtliche Grenzen: Urheberrechte, Schutzfristen, Lizenzen schränken ein, was veröffentlicht werden darf. Viele Sammlungsobjekte sind rechtlich geschützt – ihre Digitalisate können nicht einfach freigegeben werden.

Sensible Inhalte: Personenbezogene Daten, sakrale Objekte, Kulturgüter indigener Gemeinschaften erfordern besondere Rücksicht. Die CARE-Prinzipien (Collective Benefit, Authority to Control, Responsibility, Ethics) definieren, dass bestimmte Daten nur mit Zustimmung der betroffenen Gemeinschaften genutzt werden dürfen.

Schutz vor Missbrauch: Nicht alle Daten sollten unbegrenzt verfügbar sein – etwa bei gefährdeten Fundorten oder sensiblen Forschungsdaten.

Die Grauzone: Der größte Teil kultureller Daten liegt zwischen „vollständig offen“ und „vollständig geschlossen“. Der Datenraum Kultur ermöglicht differenzierte Freigaben – mit klaren Regeln für Zugriff und Nutzung, je nach Kontext und Zweck.

Nicht Alles-oder-Nichts. Sondern: kontrollierte, transparente, nachvollziehbare Datennutzung.

Viele digitale Infrastrukturen funktionieren nach dem Zentralitätsmodell: Alle laden ihre Daten auf eine gemeinsame Plattform hoch. Ein Ort, ein System, scheinbar einfach.

Aber wer Daten hochlädt, gibt Kontrolle ab. Die Plattform bestimmt die Geschäftsbedingungen. Sie entscheidet über Zugang, Speicherung, Löschung. Sie kann Preise ändern, Funktionen einschränken, den Dienst einstellen.

Für sensible Kulturdaten ist das problematisch. Institutionen verlieren die Hoheit über ihre eigenen Bestände. Sie werden abhängig von Anbietern, deren Interessen nicht zwingend mit den Bedürfnissen des Kulturbereichs übereinstimmen.

Datensouveränität bedeutet: Selbstbestimmung über die eigenen Daten behalten. Entscheiden können, wer unter welchen Bedingungen Zugriff erhält. Nicht ausgeliefert sein an Plattformlogiken.

Der Datenraum Kultur ermöglicht Austausch ohne Kontrollverlust. Föderiert statt zentralisiert. Selbstbestimmt statt abhängig.

Wie der sichere Raum entsteht

Der Datenraum Kultur ist eine gemeinsame, föderierte Infrastruktur für Kulturdaten. Institutionen tauschen Daten aus, ohne sie aus der Hand zu geben. Jede Institution behält ihre Daten bei sich – in ihren eigenen Datenbanken, auf ihren eigenen Servern.

Der Datenraum-Konnektor vermittelt den Zugang nach den Regeln der Datengeber. Er funktioniert wie ein smarter Tresor mit eingebautem Anwalt: Sie legen fest, unter welchen Bedingungen der Tresor geöffnet werden darf, was mit den Daten gemacht werden darf, und jeder Zugriff wird protokolliert. Der Konnektor verhandelt zwischen den Vertragsparteien – bilateral, transparent, nachvollziehbar.

Die Daten bleiben bei Ihnen. Aber der Austausch wird sicher, kontrolliert und technisch abgesichert möglich.

Was Austausch ermöglicht

Rechtssichere Datennutzung ohne manuellen Aufwand. Neue Kooperationsmöglichkeiten – zwischen Museen und Designstudios, Archiven und Verlagen, Forschenden und Künstlerinnen, Institutionen und der Kreativindustrie.

Gerade im KI-Zeitalter braucht es transparente, nachvollziehbare Datennutzung – damit Kulturinstitutionen und Kulturschaffende mitbestimmen können, wie ihre Daten verwendet werden, statt sie unkontrolliert in Trainingsdatensätze fließen zu sehen.

Wo Austausch stattfindet, entsteht Vertrauen. Wo Vertrauen wächst, entstehen neue Formen der Zusammenarbeit. Der Datenraum Kultur ist Infrastruktur dafür – nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für kulturelle Arbeit im digitalen Raum.

Das Funktionsprinzip

Technische Grundlage: der EDC-Konnektor

Datenräume sind ein durchdachtes, international akzeptiertes Konzept und von der International Data Space Association (IDSA) standardisiert. Der Datenraum Kultur nutzt Open-Source-Technologie, konkret die Eclipse Dataspace Components (EDC). Das ist keine proprietäre Lösung, sondern ein offener Standard, der von einer breiten Community auf Github gemeinsam entwickelt wird.

Die Architektur ist föderiert – jede Institution betreibt ihren eigenen Konnektor, behält ihre Daten auf den eigenen Servern. Es gibt keinen zentralen Datenspeicher – zentral sind nur Authentifizierung und Metadaten-Katalog.

Diese Komponenten schaffen Vertrauen und werden idealerweise von den Teilnehmenden gemeinschaftlich betrieben – ein Netzwerk gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe.

Zentrale Bausteine des Konnektors

Der EDC-Konnektor arbeitet mit vier Grundelementen nach den von der International Data Spaces (IDSA) gesetzten Standards:

Assets – die Beschreibung zu den eigentlichen Daten, die geteilt werden sollen.

Access Policies – Zugangsregeln, die definieren, wer die Angebote finden darf.

Contract Policies – Nutzungsvorgaben legen fest, wie die Daten genutzt werden dürfen.

Contract Definitions – das verbindliche Angebot, das zwischen den Partnern letztlich ausgehandelt wird.

Jede Datenübertragung basiert auf einem Vertrag. Kein Zugriff ohne Einigung.

Der Datenraum Kultur basiert auf bewährter Open-Source-Technologie. Aber wie funktioniert der Austausch konkret – im Alltag einer Institution?

Wie Daten geteilt werden

Daten werden nie zentral gespeichert. Sie bleiben auf den eigenen Servern, in den eigenen Datenbanken. Der Konnektor vermittelt nur den Zugriff – nach den Regeln, die die Institution festlegt.

Jeder Zugriff basiert auf einem ausgehandelten Vertrag. Die Nutzung ist technisch abgesichert. Änderungen an Datensätzen können versioniert übertragen werden – so bleiben alle Beteiligten auf dem aktuellen Stand.

Austausch ohne Kontrollverlust.

Der Datenraum Kultur Konnektor basiert auf Eclipse Dataspace Components (EDC) – einer Open-Source-Technologie für souveränen Datenaustausch. Die Architektur ist föderiert: Jede Institution betreibt ihren eigenen Konnektor, behält ihre Daten auf den eigenen Servern. Es gibt keinen zentralen Datenspeicher.

Der XFSC Katalog ist das Suchverzeichnis des Datenraum Kultur — er listet auf, welche Daten von wem angeboten werden, damit Interessenten diese finden und anfragen können, ohne dass die Daten selbst dabei preisgegeben werden.

Zentrale Komponenten

Assets – die eigentlichen Daten (Bilder, Metadaten, Texte, audiovisuelle Materialien).

Policies – Regeln für Zugriff (Access Policies) und Nutzung (Contract Policies), definiert in ODRL (Open Digital Rights Language).

Contract Definitions – verbindliche Angebote, die Assets mit Policies verknüpfen, als Basis für dann veröffentlichte Contract Offers im Katalog.

Catalog – föderierte Übersicht verfügbarer Datenangebote.

Contract Negotiation – Verhandlungsprozess zwischen Provider (Datenanbieter) und Consumer (Datennehmer).

Contract Agreement – finales, technisch abgesichertes Abkommen.

Transfer Process – Datenübertragung nach vereinbarten Regeln.

Der Ablauf

  1. Provider erstellt Asset und definiert Policies
  2. Provider erstellt Contract Definition
  3. Consumer entdeckt Angebot im Catalog
  4. Consumer initiiert Contract Negotiation
  5. Beide Parteien erreichen Contract Agreement
  6. Consumer initiiert Transfer Process

Daten fließen bilateral nach den vereinbarten Bedingungen

Transfer-Mechanismen

Der EDC unterstützt zwei Transfer-Muster:

PULL-Transfer – Der Consumer zieht Daten vom Provider. Nach erfolgreichem Contract Agreement erhält der Consumer eine Endpoint Data Reference (EDR) – einen temporären, authentifizierten Zugang zur Data Plane des Providers. Der Consumer kann dann direkt auf die Daten zugreifen, solange das Agreement gültig ist.

PUSH-Transfer – Der Provider schiebt Daten zum Consumer. Der Consumer gibt bei der Transfer-Anfrage eine Ziel-URL an (Data Sink). Der Provider überträgt die Daten dorthin, sobald das Agreement besteht.

Beide Muster sind technisch abgesichert. Jeder Zugriff wird protokolliert. Policies werden auf Transport-Ebene durchgesetzt.

Integration in bestehende Systeme

Der EDC-Konnektor trennt Control Plane (Verhandlung, Verträge, Policies) von Data Plane (eigentlicher Datentransfer).

Backend-Anbindung: Assets können entweder als statische Dateien oder als API-Endpoints definiert werden. Für Datenbank-Anbindung implementieren Sie einen Data Source Adapter, der die Abfrage Ihrer internen Systeme kapselt. Der Konnektor übernimmt die Authentifizierung, Policy-Enforcement und Vertragslogik – Ihre Backend-Systeme bleiben dahinter geschützt.

Standards: Der EDC implementiert das Dataspace Protocol (ehemals IDS Protocol), nutzt DCAT für Asset-Beschreibungen, ODRL für Policies und JSON-LD als Datenformat. Das garantiert Interoperabilität: Jeder standardkonforme Konnektor kann mit jedem anderen kommunizieren, unabhängig vom Hersteller.

API-Integration

Der EDC Konnektor bietet eine Management API für Asset-Verwaltung, Policy-Definition, Contract Negotiation, Transfer-Prozesse und Catalog-Abfragen. Authentifizierung erfolgt über API-Key im X-Api-Key Header. Die sovity EDC UI API Wrapper vereinfacht die Integration mit typisierten Interfaces und vereinfachten State-Modellen.

Konnektor-Betrieb

Der Konnektor wird als Managed Service bereitgestellt (Docker/Kubernetes-basiert) oder kann im Eigenbetrieb in der eigenen Infrastruktur laufen. Cloud-Deployment und On-Premise sind möglich. Vollständige technische Dokumentation, API-Referenz, Implementierungsbeispiele und OpenAPI-Spezifikation:

EDC Connector API Documentation

Wie funktioniert der Datenaustausch konkret?

Der Datenraum Kultur arbeitet mit zwei Rollen: Datengeber (Provider) und Datennehmer (Consumer). Beide durchlaufen strukturierte Workflows, die durch den EDC-Konnektor technisch abgesichert werden.

Workflow Datengeber

Als Datengeber erstellen Sie ein Datenangebot (Contract Offer), das aus drei Komponenten besteht:

  1. Asset – eine Selbstbeschreibung mit Metadaten zur Darstellung im Katalog über den eigentlichen Inhalt: dies kann eine Datei, eine Sammlung oder ein API-Zugang zu Ihrer Datenbank sein
  2. Access Policy – wer darf zugreifen? Sie definieren Zugangsrichtlinien, etwa zeitliche Beschränkungen (z.B. nur für ein Jahr) oder Zugangsberechtigung nur für bestimmte Konnektoren (über Konnektor-ID). Kombinationen sind möglich.
  3. Contract Policy – wie dürfen die Daten genutzt werden? Sie legen Nutzungsrichtlinien fest: Ist KI-Training erlaubt? Welche Lizenzform gilt (CC-BY, CC0, proprietär)? Gibt es weitere Einschränkungen? Diese werden in maschinenlesbarem ODRL-Format definiert.

Diese drei Elemente ergeben zusammen Ihr Contract Offer – ein verbindliches, maschinenlesbares Angebot im Datenraum.

Workflow Datennehmer

Als Datennehmer durchlaufen Sie drei Schritte:

  1. Wählen – Sie entdecken interessante Datenangebote im Asset Catalog, der föderiert alle verfügbaren Angebote im Datenraum auflistet. Sie sehen, welche Daten verfügbar sind und unter welchen Bedingungen.
  2. Anfragen – Sie senden einen Contract Request an den Datengeber. Dieser Request enthält Ihre Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen.
  3. Prüfung – Der Konnektor des Datengebers prüft automatisch, ob Sie die Access Policy erfüllen (z.B. berechtigte Institution, richtiger Zeitraum) und ob Sie die Contract Policy akzeptiert haben.

Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, entsteht ein Contract Agreement – der rechtlich und technisch abgesicherte Datennutzungsvertrag der automatisch in den beiden beteiligten Konnektoren hinterlegt wird.

Wichtig: Daten verlassen den Server des Datengebers erst, nachdem das Contract Agreement zustande kommt. Der anfragende Konnektor initiiert den Transfer und der datengebende Konnektor erlaubt erst dann den Zugriff auf die Daten. Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle darüber, wer was unter welchen Bedingungen erhält.

Konnektor-Betrieb und Benutzeroberfläche

Der EDC-Konnektor ist für den Eigenbetrieb auf selbstverwalteter Infrastruktur konzipiert – sofern keine eigene Infrastruktur zur Verfügung steht, kann der Konnektor vom Betreiber des Datenraums als Managed Service zur Verfügung gestellt werden – inklusive technischem Support, Updates und Wartung.

Der Konnektor bietet eine webbasierte Benutzeroberfläche mit:

Sicherer Authentifizierung – Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schützt den Zugang.

Nutzerverwaltung – Rollen und Berechtigungen können für die eigene Organisation verwaltet werden.

Workflow-Unterstützung – Die GUI führt durch den gesamten Prozess: von der Asset-Erstellung über Policy-Definition bis zur Vertragsverhandlung und Datenübertragung.

So können auch Nutzer ohne technische Tiefenkenntnisse den Datenraum bedienen.

So stellt sich die Erstellung eines Assets dar.
Und so die Zuweisung einer Policy.

Was eine Institution braucht​

Eigene Datenbestände – nicht nur Metadaten, sondern die Daten selbst: digitale Abbilder von Sammlungsobjekten, Forschungsdaten, Textkorpora, audiovisuelle Materialien. Was auch immer geteilt werden soll, muss strukturiert und zugänglich vorliegen.

Technischen Zugang – durch einen eigenen Konnektor oder über einen Dienstleister.

Nutzungsregeln – klare Definitionen, wer unter welchen Bedingungen auf die Daten zugreifen darf.

Und natürlich die Bereitschaft, werthaltige Daten zur Verfügung zu stellen. Mehr braucht es nicht.

Was Institutionen gewinnen​

Weniger manueller Aufwand – keine Doppelpflege mehr, bei der dieselben Daten in verschiedenen Systemen parallel gepflegt werden müssen. Aktualisierungen werden automatisch synchronisiert.

Rechtssichere Datennutzung – durch klare Verträge und technisch abgesicherte Nutzungsregeln. Kein Graubereich mehr bei Lizenzfragen.

Neue Kooperationsmöglichkeiten – zwischen Institutionen, mit der Kreativindustrie, mit Forschung und Bildung. Austausch wird einfacher.

Belastbare Grundlage für KI, Forschung und Vermittlung – qualitätsgesicherte, nachvollziehbare Daten für neue Anwendungen.

Der Datenraum Kultur macht möglich, was bisher an Infrastruktur scheiterte.

Die Use-Cases

Vier Pilotprojekte haben den Datenraum Kultur erprobt. Sie zeigen, wie die Technologie in unterschiedlichen kulturellen Kontexten funktioniert: Museen vernetzen ihre Sammlungen, Theater teilen Produktionsdaten, Musikschaffende kollaborieren über Institutionsgrenzen hinweg.

Diese Use Cases sind der Beweis: Der Datenraum Kultur funktioniert. Und er ist skalierbar – für ein deutschland- und europaweites Ökosystem souveränen Datenaustauschs.

Wie können Kultur- und Veranstaltungsdaten plattformübergreifend geteilt werden, ohne dass Kulturschaffende die Kontrolle verlieren? Der Use Case „Vernetzte Kulturplattformen“ hat untersucht und prototypisch umgesetzt, wie offene Kulturdaten aggregiert, vernetzt und nutzerorientiert vermittelt werden können – bei voller Datensouveränität. Gleichzeitig sollten Reichweite, Auffindbarkeit und Wiederverwendbarkeit verbessert werden.

Was wurde umgesetzt

Bestehende regionale Kulturplattformen wie OWL live und kulturis wurden prototypisch miteinander vernetzt. Dafür entstand ein flexibles Datenaustauschformat, das die Harmonisierung und Übertragung von Veranstaltungs-, Orts- und Personendaten zwischen unterschiedlichen Plattformen ermöglicht.

Darauf aufbauend wurden KI-gestützte Empfehlungsdienste erprobt – inhaltsbasiert, ohne zentrales Tracking, basierend auf semantischen Veranstaltungsdaten.

In Kooperation mit der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) wurden Veranstaltungsdaten automatisiert mit kulturellen Kontextinformationen angereichert – etwa Hintergründen zu Künstler:innen, Werken oder historischen Bezügen.

Parallel entstanden User Stories, Customer-Journey-Modelle und eine domänenspezifische Modellierungssprache, die Nutzer- und Akteursbedürfnisse auf Kulturplattformen systematisch abbilden.

Ein weiterer Schwerpunkt: Geschäftsmodellanalyse für Kulturplattformen, einschließlich Markt- und Clusteranalyse sowie Teilvalidierung des Modells „Sponsoring“.

Nutzen und Mehrwerte

Die Vernetzung von Kulturplattformen im Datenraum Kultur ist technisch umsetzbar und erzeugt konkrete Mehrwerte:

Für Kulturakteur:innen – reduzierter redaktioneller Aufwand, erhöhte Sichtbarkeit ihrer Angebote über regionale Grenzen hinweg.

Für Kulturinteressierte – leichteres Finden passender Veranstaltungen, bessere Empfehlungen, angereicherte Kontextinformationen.

Für Plattformbetreiber – neue datenbasierte Mehrwertdienste, fundierte Geschäftsmodelle für nachhaltigen Betrieb jenseits projektförmiger Förderung.

Der Use Case zeigt: Kulturplattformen können vernetzt arbeiten, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben.

Die im Datenraum Kultur entwickelten Konzepte basieren auf wissenschaftlicher Forschung und wurden in mehreren Whitepapern sowie begutachteten Publikationen dokumentiert. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Universität Paderborn im Rahmen des Software Innovation Campus Paderborn (SICP).

Zum Whitepaper

Anlässlich des 250. Geburtstags von Caspar David Friedrich bringt das Webportal cdfriedrich.de die Werke des bekanntesten Malers der deutschen Romantik zusammen – in einer Kooperation der Hamburger Kunsthalle, der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Um Friedrichs Kunst näher zu kommen, bietet das Portal verschiedene multimediale Inhalte und Formate und zeigt so die Potenziale vernetzter Sammlungsdaten auf: Abbildungen, Metadaten, Audio- und Videodateien sowie Werktexte aus verschiedenen Quellen ermöglichen in der Chronik einen breiten Überblick.

Shortcuts erschließen prägnant Friedrichs Themen aus heutiger Sicht, und mit den Digitalen Stories können die User:innen tief in einzelne Werke einsteigen. Ein 360°-Rundgang vereint die Daten zu einem digitalen Raumerlebnis und erprobt das Ticketing für digitale Inhalte. Das Webportal wird kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt die Ausstellungen in Hamburg, Berlin und Dresden.

Zum Projekt: Caspar David Friedrich Portal

Ein Theater pflegt seinen Spielplan. Plötzlich erscheint er auf zwanzig Plattformen. Automatisch. Ohne zusätzlichen Aufwand.

Das ist nicht Zukunft. Das funktioniert jetzt.

Das Problem

Jedes Theater hat einen Spielplan. Aber jedes Theater pflegt ihn anders. Unterschiedliche Systeme, unterschiedliche Formate, unterschiedliche Strukturen. Wer Theaterdaten aggregieren will – Veranstaltungsplattformen, Ticket-Agenturen, Archive – muss manuell nacharbeiten. Kopieren, anpassen, aktualisieren.

Das kostet Zeit. Und kleine Theater ohne große PR-Abteilungen? Die bleiben unsichtbar.

Die Lösung

Ein Standard für maschinenlesbare Theaterspielpläne. ORIF – eine offene, lizenzkostenfreie Schnittstelle. Einmal implementiert, einmal eingerichtet. Danach: automatischer Datenaustausch. Theater, Plattformen, Ticket-Agenturen, Archive – alle sprechen dieselbe Sprache.

Technisch: JSON-Format. Einfache Integration in bestehende Systeme. Nahtlose Anbindung an APIs und die Infrastruktur des Datenraum Kultur. Umfangreiche Dokumentation mit Code – damit Webagenturen oder hauseigene IT-Abteilungen es reibungslos umsetzen können.

Was das bedeutet

Mehr Reichweite – Spielpläne erscheinen auf einer Vielzahl von Plattformen. Automatisch aktualisiert. Ohne manuellen Aufwand. Mehr Sichtbarkeit für kleine Theater – Auch Häuser mit begrenzten PR-Kapazitäten erreichen ihr Publikum. Der Standard schafft Gleichberechtigung. Wissenschaftliche Standards im Kulturbetrieb – Dispositions- und Spieldaten werden strukturiert, vergleichbar, langfristig nutzbar. Für Forschung, für Archive, für Kulturanalyse.

Smarte Theaterdienste zeigen: Digitale Brücken entstehen nicht durch zentrale Plattformen. Sondern durch offene Standards, die jeder nutzen kann.

Zum Projekt: ORIF

Sie suchen Klavierunterricht. Dienstags, 18 Uhr, in Ihrer Nähe. Für Fortgeschrittene. In drei Klicks haben Sie fünf passende Lehrkräfte – mit Profil, Verfügbarkeit, Kontakt.

Das ist musiq.me – ein datenbasiertes Matching-Tool, das Angebot und Nachfrage im Musikunterricht automatisch zusammenführt.

Das Problem

Musikunterricht zu finden ist mühsam. Suchende durchforsten Webseiten, Verzeichnisse, soziale Medien. Musikschulen pflegen Daten in eigenen Systemen. Es gibt keine zentrale Übersicht – und selbst wenn, wäre unklar: Wer hat Zeit? Wer unterrichtet online? Wer nimmt noch Schüler:innen?

Die Lösung

musiq.me erfasst relevante Kriterien strukturiert: Postleitzahl, Instrument, Altersgruppe, Erfahrungslevel, Verfügbarkeit, Unterrichtsform. Suchende erhalten keine Listen – sondern passende Lehrkraftprofile. Konkret, individuell, sofort nutzbar.

Die Daten kommen über die Datenraum-Infrastruktur. Musikschulen und Lehrkräfte behalten volle Datenhoheit. musiq.me ist vermittelnde Anwendungsschicht – kein zentrales Datensilo.

Mehr als Matching

Die nkoda-App ist integriert – digitales Unterrichtsmaterial sofort zugänglich. Der Sirius-Raum bietet Infrastruktur für Online-Probestunden. Matching, Material, Unterrichtseinstieg – nahtlos verbunden.

Was das bedeutet

Für Suchende – schneller, zielgenauer Zugang zu Musikunterricht.

Für Lehrkräfte und Musikschulen – höhere Sichtbarkeit, automatische Vermittlung, volle Datenkontrolle.

Für das Ökosystem – Vermittlung ohne Datenmonopol.

Smarte Musikdienste zeigen: Matching braucht keine Zentralisierung. Es braucht Standards, Souveränität und intelligente Vermittlung.

Zum Projekt: MUSIQ

Praxisbeispiel: Caspar David Friedrich Portal

Das Webportal cdfriedrich.de ist der Beweis: Der Datenraum Kultur funktioniert. Nicht in der Theorie. In der Praxis.

Das Problem

Drei Museen. Drei Sammlungssysteme. Drei Datenformate. Die Hamburger Kunsthalle, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Staatlichen Museen zu Berlin – alle besitzen bedeutende Werke Caspar David Friedrichs. Aber ihre IT-Systeme sprechen nicht dieselbe Sprache.

Die Frage war: Wie vermitteln wir gemeinsam – ohne technische Vereinheitlichung, ohne zentrale Plattform, ohne Souveränitätsverlust?

Die Antwort

Das Portal zeigt exemplarisch, was durch souveränen Datenaustausch zwischen Museumssammlungen möglich wird: Ein umfassendes Verständnis von Friedrichs Werk und seiner Zeit – sammlungs- und medienübergreifend, für ein breites Publikum zugänglich.

Die EDC-Konnektor-Technologie macht es möglich: Daten aus verschiedenen Sammlungen werden vernetzt – nach den Regeln der Datengeber. Jede Institution behält Kontrolle über Zugriff und Nutzung.

Hochwertige Digitalisate entstanden: Audio, Video, kunsttechnologische Aufnahmen. Neu kontextualisiert, neu vermittelt.

132.000 Menschen haben es gesehen. Ein Game wurde daraus entwickelt. Drei Museen teilen ihre Daten – ohne ständige manuelle Nachpflege.

Warum das CDF-Portal wichtig ist

Beweis für Praxistauglichkeit: Über 132.000 Besucher:innen, breite Medienresonanz, erfolgreiche Weiternutzung durch die Kreativwirtschaft (Game-Nominierung TOMMI-Preis). Der Datenraum Kultur funktioniert im realen Betrieb.

Auch geringe Digitalisierungsstände sind kein Hindernis: Unterschiedliche Sammlungssysteme, verschiedene Datenqualitäten – das Portal zeigt, dass Vernetzung trotzdem möglich ist.

Technik unterstützt Inhalte, nicht umgekehrt: Die EDC-Technologie bleibt im Hintergrund. Im Vordergrund steht kulturelle Vermittlung – souverän, kooperativ, ohne Kontrollverlust.

Zum Projekt: Caspar David Friedrich Portal

Nächste Schritte

Mehr teilnehmende Institutionen

Vier Use Cases haben die Technologie erprobt. Aber das Potenzial entfaltet sich erst, wenn das Netzwerk wächst.

Mehr Museen, mehr Archive, mehr Bibliotheken. Theater, Musikschulen, Kulturzentren. Forschungseinrichtungen, Kreativwirtschaft, Bildungsinstitutionen. Je mehr Institutionen teilnehmen, desto wertvoller wird der Datenraum für alle.

Das Besondere: Unterschiedliche Sammlungs- und IT-Systeme sind kein Hindernis. Verschiedene Datenformate und Ontologien können vernetzt werden. Zentrale Datenhaltung ist nicht nötig – und nicht gewünscht.

Der Datenraum Kultur ist offen für alle, die Daten souverän teilen wollen. Die nächste Phase heißt: Einladen, aktivieren, vernetzen.

Erweiterung auf Medien und KI-Anwendungen​

Die Use Cases haben gezeigt, was mit Metadaten, Bildern und Veranstaltungsdaten möglich ist. Aber der Datenraum Kultur kann mehr.

Audiovisuelle Medien: Filme, Tonaufnahmen, Oral-History-Archive – große Datenmengen, die bisher schwer zu teilen waren. Der Datenraum ermöglicht Austausch auch bei hohem Datenvolumen, mit kontrollierten Zugriffsrechten.

KI-Anwendungen: Training, Qualitätssicherung, transparente Nutzung. Kulturinstitutionen und Kulturschaffende können mitbestimmen, wie ihre Daten verwendet werden – statt sie unkontrolliert in Trainingsdatensätzen verschwinden zu sehen. Der Datenraum bietet die Infrastruktur dafür.

Neue Vermittlungsformen: Immersive Erlebnisse, personalisierte Empfehlungen, barrierefreie Zugänge. Daten aus verschiedenen Quellen können kombiniert, angereichert, neu kontextualisiert werden.

Die nächste Phase heißt: Neue Anwendungsfelder erschließen, innovative Dienste entwickeln, Mehrwerte sichtbar machen.

Automatisierte Updates und nachhaltiger Betrieb

Die Use Cases waren projektförmig gefördert. Aber digitale Infrastruktur braucht Verstetigung.

Automatisierte Updates sind der Schlüssel: Keine manuelle Doppelpflege mehr. Daten werden einmal gepflegt, automatisch synchronisiert. Das spart Zeit, reduziert Fehler, erhöht Aktualität.

Das CDF-Portal hat bewiesen: Auch geringe Digitalisierungsstände sind kein Hindernis. Die Technik passt sich an, nicht umgekehrt. Sie unterstützt Inhalte, dominiert sie nicht.

Aber nach Projektende braucht es nachhaltige Betriebsmodelle: Wer trägt die Infrastruktur? Wer entwickelt sie weiter? Wie finanziert sich der Datenraum langfristig?

Die nächste Phase heißt: Von der Förderung zur Regelstruktur. Vom Projekt zum Ökosystem.

Kultur braucht digitale Infrastruktur​.
Der Datenraum Kultur ist ein belastbares Fundament​.
Die Use-Cases zeigen:
Es funktioniert​.
Jetzt geht es um Skalierung, Verstetigung und neue Möglichkeiten.
Kultur braucht digitale Infrastruktur​.
Der Datenraum Kultur ist ein belastbares Fundament​.
Die Use-Cases zeigen:
Es funktioniert​.
Jetzt geht es um Skalierung, Verstetigung und neue Möglichkeiten.
Lasst es uns gemeinsam weiterentwickeln.

Der Datenraum Kultur ist kein fertiges Produkt. Er ist eine lebendige Infrastruktur, die wächst, wenn Institutionen sie nutzen, erweitern, mitgestalten.

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